Historisches

Der Delphin II von Dräger/Barakuda wurde Mitte der 50er Jahre gebaut, es handelt sich um einen einstufigen Einschlauch-Automaten, d.h. das der Flaschendruck in einem Schritt auf den Umgebungsdruck reduziert wird. Die Ein- und Ausatmung erfolgte in Pendelatmung durch einen ungeteilten Schlauch ohne Ventil, dadurch zog man erst einmal einen halben Liter verbrauchte Luft, bevor frische kam. Die Tauchtiefe wurde laut Hersteller auf 13 Meter beschränkt.

Mit freundlicher Genehmigung von tauchcenter atlantis


Atemregler "MISTRAL" von La Spirotechnique gebaut 1956 - 1962

- einstufiger, membrangesteuerter Kompaktregler
- max. Luftlieferleistung 700 l/min
- Schlauchlänge je 45 cm, Gewicht ca. 1,6 kg
- wartungsarm und vereisungssicher

Die Weiterentwicklung des Mistral zum Royal Mistral um 1960 traf genau die Punkte, die kritisiert wurden, das zu große Volumen, die fehlenden Pendelventile im Mundstück und die wenig flexiblen schweren Schläuche. Mit den entsprechenden Verbesserungen machte der Regler einen großen Schritt vorwärts in den Gebrauchseigenschaften, ohne dass die eigentliche Reglertechnik auf den Stand der Technik angehoben wurde. Die Vorteile dadurch erschienen zu gering, als dass man dafür den genial einfachen und billigen Aufbau und die einfache Wartung aufgeben wollte. Die Beliebtheit bis in die 80er Jahre gab dem wohl Recht.

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Ein neues Hilfsmittel zur Sicherheit für die Taucher ist das Dekompressiometer in seiner Art eine geniale Lösung (Fa SOS, Italien 1958-????). Wie der Name schon andeutet, ist es ein Gerät, das automatisch die Dekompressionspausen anzeigt. Damit erübrigt sich die Kopfrechenarbeit aus Zeit und Tiefe mit der Austauchtabelle, um die Dekompressionsaufenthalte festzulegen. In Abhängigkeit von Tauchtiefe und Tauchzeit bildet das Dekompressiometer einen Mittelwert, der sich als Zeigerausschlag einstellt.

Es ist davon auszugehen, dass es der meist verkaufte Kragen seiner Art war. In Taucherkreisen wurde die Fenzy liebevoll „Klodeckel“ genannt und war damit „Namensgeber“ für eine ganze Generation an Taucherkragen.

- Baujahr ca. 1974
- 0,4 Liter Notflasche
- nachträglich wurde ein Inflator angebaut


Kapillar-Tiefenmesser
Baujahr ca.: 1975
Meßbereich: bis 70m
Hergestellt von dem italienischen Hersteller SOS für
Seemann Sub

 


Mit Öl gefüllter, schlag u. stoß unempfindlicher Tiefenmesser, der gekapselt in einem Edelstahlgehäuse liegt.
Baujahr ab: 1978
Meßbereich: bis 60m
Hergestellt von dem italienischen Hersteller SOS für Scubapro

Unterwassergehäuse Revue

Ein Unterwassergehäuse von Revue (Quelle)! Durchmesser des Gehäuses: rund 20 cm, Breite mit Handgriffen: 36 cm, Tiefe inklusive Objektivöffnung: 15 cm, Gewicht: rund drei Kilogramm. Seewaserbeständiges Gehäuse, 8 atü Druckfestigkeit bis 80 m Tauchtiefe. Geeignet für die EXA 1a u. 1b aus ostdeutscher Produktion. Im Foto-Quelle-Katalog von 1969 gab es die Kombination mit EXA 1a für ganze 199 Mark in der Abteilung "Fundgrube".

 

Pentacon brachte 1977 die Exa 1b auf den Markt. Äußerlich der Ia ähnlich, erhielt dieses Modell den M42-Gewindeanschluss mit Blendeninnenauslösung und die Filmrückspulkurbel der Praktica L. Der üblicherweise silberne M42-Anschraubring konnte bei Nullserienkameras auch schwarz eloxiert sein. Diese Vorserienkameras trugen teilweise abweichende Gravuren der Deckkappe (z. B. die von der Exa Ia bekannte Gravur „aus DRESDEN“. Bei frühen Serienkameras befand sich auf der Deckkappenoberseite noch ein schwarzer „DRESDEN“-Aufdruck, der im Laufe der Produktion entfiel. Von den 286100 Stück gab es Varianten mit verchromter oder später schwarzer Frontplatte.
Im Jahr 1982 wurden etwa 1200 Stück der Exa 1b in die Bundesrepublik exportiert, diese Kameras (Seriennummern im Bereich 765XXX bis 769XXX) sind mit einem Beroflex-Garantie-Aufkleber gekennzeichnet, der eine Kodierung des Verkaufsbüros und des Vertriebsjahres enthält:
Ab 1983 wurde die Exa-Produktion in das Certo-Kamerawerk Dresden-Zschachwitz verlagert. Dies wird an der Seriennummer mit vorangestelltem C sichtbar (etwa ab C 831000).

Mit freundlicher Genehmigung von tauchcenter atlantis


 Naßtauch Kombinationen ca. 1965

 zu dieser Zeit gab es noch keinen Anzug von der Stange,
 er wurde nach Maß von Hand gefertigt.